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Der Bahnhof und die Kleinbahnstrecke

Am 14. September 1898 wurde die Kleinbahnstrecke von Klingenberg-Colmnitz nach Frauenstein eingeweiht. 

 

Im Folgejahr beförderten zwei Zugpaare bereits 134 014 Fahrgäste. Zuverlässig transportierte die Bahn Personen in Wagen der 2. und 4. Klasse sowie den ständig zunehmenden Güterverkehr.


In den Jahren des Zugebetriebes blieben Züge mehrfach im Schnee stecken, einige Male entgleisten Loks.

 

Zunehmend verschlechterte sich die Qualität des Gleisbettes, so dass nach einer Lokentgleisung in Oberbobritzsch die Strecke am 6. November 1971 endgültig stillgelegt wurde.


Der Bahnhof wurde noch bis zum Sommer 1991 als Fahrkartenverkaufsstelle der deutschen Reichsbahn genutzt.

 

Darauf folgte ein langer Leerstand. 2005 wurde das Bahnhofsgebäude von Anke und Axel Horn erworben und in mehreren Bauabschnitten denkmalgerecht saniert.